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Schönen guten Tag.

Willkommen auf meiner Spielwiese. Mir ist gegeben hier zu arbeiten. Setzen Sie sich doch erstmal...
Gästebuch.
Abschweifen am Blumenauto

Im Sonnenlicht schimmert die grün lackierte Motorhaube, unscheinbar und klar ergießt sich alle Kälte auf die unbedeckte Haut meiner Arme, leider aber verbirgt der Schlüssel der Eingangstür sich zusammen mit dem lustigen roten Pfeifenputzer, an dem all die die vielen Öffnungsinstrumente zu meinem Leben hängen, sich auf diesem meinem Schreibtisch und verhindert damit ganz hinterhältig meine Rückkehr ins Warme Heim, damit ich meine alte Ski-Jacke aus dem Gerümpel, dass sich hier absolut selbständig zu vermehren scheint, kramen kann.
Das Blumenauto.
In Straßen auf und neben deren Bürgersteigen PKWs parken hält sich die Begeisterung für diese meist in Grenzen. Manchmal schaut mensch in die Fahrzeuge hinein, beziehungsweise liest sogar aus ihnen den Wert des Wesens, welches es in Anspruch nimmt, heraus, aber das auch nur, wenn man wieder einer halbe Stunde zu früh vorm Haus der Lebensabschnittsgefährtin steht und sie natürlich noch duscht und garnicht merkt wie man klingelt und klopft als wäre die Cosa Nostra hinter einem her, weil einem die Blase bald zu platzen scheint. Hieraus folgt:
Autos sind für die orthonormal Spazierer inhaltlich völlig wertlos.

Was aber, wenn sich aufeinmal auf der grün lackierten Motorhaube, die zu Anfang schon erwähnt wurde, plötzlich und völlig unerwartet drei Blumen zu erkennen geben?

"Nur ein Kind könnte Blumen auf einem Auto abbilden, ohne zu wissen welch traurige Ironie dahinter steckt!"
war mein erster Gedanke...

"Wenn aber irgendein wahnsinniger Satiriker das ganze kapitalistische System, dass am Umweltschutz zu Grunde geht, nun mit Banalitäten vom Antlitz des Antlitz fegen möchte, Anhänger sucht, ich nurnoch den geheimen Code entziffern muss und dann in die neue Widerstandsbewegung eintrete, um dann zu erfahren, dass wir nur in einer Matrix leben, wie es uns so oft von frigiden Regisseuren gezeigt wurde, die nach der Veröffentlichung ihrer Filme, wie ich dann auch erfahren werde, von einem sogenannten Government-Man aus dieser Dimension entfernt und durch ein schlechtes Double ersetzt wurden, damit sie niewieder auch nur irgendeine Wahrheit zu Fiktion werden lassen, was ist dann?"
war der zweite...

"Es war das Kind..."
war der dritte...

...und euer Hochwürden wurde sich wiedereinmal der erbärmlichen Gegebenheit seiner Existenz bewusst, drückt einen Knopf an dessen Ende ein kleiner Leiter befestigt ist in eine Vertiefung, wodurch Elektronen anfangen sich unglaublich schnell in ein Glockensystem zu bewegen, dass ich jetzt nicht erklären möchte, weil ein Bild oder ein Versuchsaufbau das einfach viel deutlicher machen würde.

Machts gut...
7.2.08 19:37


Inkomplexität...

13 Hunde stehen im Garten und fragen sich warum sie zusammen mit einem Karabinerhaken auf der Suche nach John sind.
John steht auf einem Hügel, isst ein Eis und starrt in Richtung der Schaufenster, die verführerisch am Fuße seines Aussichtspunktes leuchten.
Die Schaufenster sind gefüllt mit Puppen, die, wenn sie Menschen wären, mit diesen Proportionen garnicht überleben könnten. Der Besitzer der Ladenkette, Frank, weiß selbst nichts von den Puppen mit den minderwertigen Überlebenschancen und steht gerade neben dem Zaun hinter dem die 13 Hunde mit dem Karabinerhaken sitzen und sich fragen warum sie gerade mit diesem hässlichen Stück Metall nach John suchen müssen.
Die Hunde denken, dass sie sich mit Sicherheit dachten, dass nichts besser einen Menschen namens John auf einem Hügel finden könnte als ein Karabinerhaken. Der Karabinerhaken diente aber leider sein gesamtes Leben nur als Kunstgegenstand und hat somit weder Erfahrung mit Bergen als denn auch mit Hügeln, die Herrchen bzw. verschollene Wesen verbergen.
Ob Frank, der in diesem Moment die 13 Hunde entdeckt, ahnt, dass deren Herrchen, bzw. deren verschollenes Wesen in wenigen Minuten einwenig Damenunterwäsche in einer seiner Filialen kaufen wird, um sie gleich zu Hause anzuprobieren?
Ich hoffe nicht.
10.2.08 19:28


Tagtraum

Ein Tuch versperrt die Sicht.
Die Extremitäten an einen alten Heizkörper gefesselt.
Kaum zu glauben, dass sie dich gekriegt haben.
Vereinzelte Klänge hallen durch den Raum.
Die Akustik ist garnicht so schlecht.
Du schreist.
Taub oder Stumm?
Stumm.

Aufeinmal öffnet sich eine Tür, einige Meter entfernt.
Es wird unruhig um dich herum
und auch in dir selbst.
Kleine Hände, wie von Kleinkindern, ertasten deinen Körper.
Eine große Hand, wie die eines Stahlarbeiters,
ertastet unsanft deine Kehle.
Die Fesseln sind gelöst.
...
Welche Fesseln?

Das Tuch fällt zu Boden.
Du blickst in den Spiegel.
Dein Herz kann nicht aufhören zu schlagen, zu hämmern.
Niemand hat dich im Griff.
Nur du selbst.

Und jetzt bewege deinen Hintern und mach was!!!
11.2.08 15:05



Abendliche Tisch-Färbungs-Befragung


Teilnehmer: 42
Reaktionen: 41


Gegebene Antworten:

Holz und Braun: 4
Holzfarben: 9
Helles Holzfarben: 2
Braun: 8
Helles Braun: 2
Helles Holz und helles Braun: 1

Schwarz: 2,5
Weiß: 4,5
Blau: 1
Gelb: 1
Besch: 2
Gold Marmor: 1
Glas: 1

42!: 1
Blaues Bettlaken: 1


Weiteres:


Anzahl der Personen, die sich längere Zeit strikt weigerten zu antworten: 3

Anzahl der Personen, die mit völliger Ratlosigkeit auf die Frage reagierten: 5

Anzahl der Personen, die anfangs mit Verwirrung und dann mit Provokation reagierten: 3

Anzahl der Personen, die sich danach noch auf wilde Wortgefechte mit mir einließen: 7

Anzahl der Personen, die mich für verrückt erklärten: 13


Die braune Überschwemmung in den grundlegendsten Bereichen unser Gesellschaft ist fatal und ihr sollte schnellstmöglich entgegengewirkt werden!


Wie auch immer.

Gute Nacht und so!
11.2.08 22:59


*summt gelangweilt*

Er hat einen Verfolger.
Natürlich keiner der Üblichen:
Kinderschänder, Serienkiller, eifersüchtige Eheweiber, Kriminalbeamte oder gar ein mit einem dämlichen Anglizismus behafteter Stalker. Die nicht.

Es war einer von den Bekloppten... irgendwie...
Er erschien bereits so schon gefährlich genug, dass er glaubte mit einem leblosen Gegenstand Konversation betreiben zu können. Schlimm wurde es eigentlich erst dann, als es wirklich antwortete...

Die Sache ging unschön aus und der Bekloppte hat gewonnen.
Dankeschön!
19.2.08 19:49


Sir Starving

Sir Starving ist ein Nagetier. Eher gesagt eine Rattus norvegicus. Das militante Elend auf der Suche nach dem absoluten Input.
Ständig unauffindbar und doch immer bereit ein großes Loch in anderer Leute Bewusstsein zu sprengen.

Mich selbst zu finden ist nicht einfach und mich aufzuraffen nach mir zu suchen umso komplizierter.
Im einen Moment fließt es so glatt wie das Blut durch meinen Kopf strömt, doch im anderen steht Onkel Leistungsvergleich mit einem tadelnden Zeigefinger und fragt mich, ob ich denn Texte und Gedichte essen könne.

Um mich immer an die Antwort zu erinnern, die ich ihm gab, gebe und geben werde, benannte ich mich also nach ihr:

Sir Starving.

Wirklich intelligent war ich nie, vielleicht immer einwenig clever. Das Gefühl zu haben, wann, welchen Satz, auf welche Weise, von wem, wie verändert, zu übernehmen und über einen langen Zeitraum hinweg dieses kopierte wiederzugeben, ist die mir liebste Gabe.



*liest*

*summt*

*zuckt mit den Schultern* Was weiß ich...
26.2.08 20:35


Freudsch?

Wie der Frosch im Mixer sitzt eine Kuh auf der Wiese und wartet auf den roten Knopf, der ihren Schädel in roten, splittrigen Fleischbrei verwandelt.
Unappetitlich?
Ja.

Aber niemand verwendet je für einen Frosch im Mixer den Vergleich mit der Kuh auf der Wiese.
Gut... meinen Vergleich macht eigentlich auch niemand, aber er ist bestimmt für einen Großteil der Menschheit naheliegender, als der Frosch andersrum...

Große grüne Pflanzen schmecken zu meist bitter und wirken wie Viagra in Kombination mit Kokain und Marihuana. Hat Walter Moers mal gesagt. Glaube ich.

Die Revolution im Geist geschieht nicht bei vielen Leuten während sie glauben auf einer Seite zu stehen. Ein Wandel ist jedoch dennoch zu beobachten, meist jedoch verursacht vom großen Häuptling mit dem fremden Ego in festem Griff.
Der Krieg im Geist ist grausam und beginnt im Kindesalter. Unschuld stirbt mit dem ersten Funken mentaler Eigeninitiative, der in irgendeiner Weise auf den Körper überspringt. Verdammt ist die Hoffnung nach kollektiver Glückseeligkeit, sobald das Auge sich öffnet und die Hand sich zur Faust schließt.
Nunja... ob die Augen sich jemals öffnen ist zu bezweifeln. Wenn eines Tages ein Wesen nicht das Licht der Welt erblickt, nicht einen Gedanken fassen muss, nicht von Gott geschaffen sein muss, nicht spürt, wenn es nicht existiert, dann ist unser Ende besiegelt. Und diese Siegel brechen nicht durch Waffen.
26.2.08 21:02


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